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Unbenanntes Dokument
Pflanzenwelt    

Kennzeichnend für das Gebiet sind verschiedene Wasserpflanzengesellschaften, Röhrichte und Großseggensümpfe, Hochstaudenfluren, Feuchtwiesen, Kleinseggenriede, Schwarzerlenbruchwälder u.v.m..

Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen von zwei fleischfressenden Arten des Sonnentaus und auch des Wasserschlauchs. In den Niedermooren kommen zahlreiche seltene Orchideen vor, wie z.B. die Glanzorchis, Sumpf-Stendelwurz und Fleischrotes Knabenkraut, ebenso der bereits selten gewordene Sumpffarn und das Blutauge sowie der Lungenenzian.

Die Wasserflächen werden von den verschiedenen Laichkräutern fast zur Gänze bedeckt. Rohrkolben und das scharfe Schneidried bilden stellenweise an undurchdringbares Röhricht.


Tierwelt

Das Sablatnigmoor wird vielfach als eines der bedeutensten Vogelschutzgebiete Kärntens bezeichnet.

In den letzten Jahren wurden in diesem Gebiet mehr als 170 verschiedene Vogelarten nachgewiesen.

Neben den zahlreichen Brutvögeln, wie z.B. Haubentaucher, Zwergtaucher, Zwergdommel, Bläßralle, Teichuhn, Stockente, Tafelente, verschiedenen Rohrsängern, Pirol, Wiedehopf und auch dem Eisvogel, sind vor allem während der Frühjahrs- und Herbstzüge zahlreiche Raritäten zu beobachten, die hier im Sablatnigmoor für kurze Zeit Rast machen. So können als regelmäßige Durchzügler Kormoran, Silberreiher, Seidenreiher, Fischadler, Rötelfalke, Trauerseeschwalbe und Beutelmeise beobachtet werden.

Daneben kommen aber noch eine Vielzahl anderer bemerkenswerter Tierarten, wie Schmeterlinge, Käfer, Libellen u.v.m. vor. Und es konnten auch vor Jahren die gemeine Flussmuschel und der europäische Edelkrebs nachgewiesen werden, die in Kärnten vom Aussterben bedroht sind.

Zahlreich sind auch die Amphibien, wie Laubfrosch, Springfrosch, Grasfrosch, Gelbbauchunke und der während der Laichzeit himmelblau gefärbte Balkan-Moorfrosch.

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